Über das Forschungsnetz Zoonotische Infektionskrankheiten

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Über das Forschungsnetz Zoonotische Infektionskrankheiten

Das Forschungsnetz Zonotische Infektionskrankheiten wurde 2017 gegründet und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Es umfasst sieben Verbünde und sechs Nachwuchsgruppen, die von externen Gutachtern ausgewählt wurden.

Im Rahmen des Forschungsnetzes Zoonotische Infektionskrankheiten arbeiten deutschlandweit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Zoonosenforschung in zahlreichen Teilprojekten interdisziplinär zusammen. Forschungsschwerpunkte sind Antibiotika-Resistenzen im One Health-Kontext, Campylobacter als zoonotischer Erreger, Risikoanalyse respiratorischer Zoonosen am Beispiel MERS-Coronavirus, Q-Fieber, Bornavirus-Infektionen, Toxoplasma gondii, Vakzinestrategien gegen Zoonosen, Zoonoseerreger, die in Nagetieren oder Arthropoden(mehrere Projekte) vorkommen und von diesen übertragen werden, zoonotische RNA-Viren sowie Zecken-übertragene Zoonoseerreger.

Das Forschungsnetz Zoonotische Infektionskrankheiten wird von einem Koordinationsprojekt organisatorisch begleitet, das an der Charité in Berlin angesiedelt ist. Jeder Verbund und jede Nachwuchsgruppe wird von einer Koordinatorin oder einem Koordinator geleitet, die Mitglied im Koordinierungskreis sind. Im Koordinierungskreis sind zudem Vertreter des ÖGD und des Veterinärdienstes sowie Vertreter der Ministerien BMBF, BMEL, BMG und BMVg vertreten. Der Koordinierungskreis tritt viermal im Jahr zusammen. Darüber hinaus gibt es einmal im Jahr ein Retreat, in dem sich das gesamte Forschungsnetz trifft. Aktuelle Forschungsergebnisse werden im Rahmen des jährlich stattfindenden Zoonosensymposiums vorgestellt. Das Forschungsnetz Zoonotische Infektionskrankheiten versteht sich als Teil der Zoonosenplattform.

Im Rahmen des Forschungsnetzes Zoonotische Infektionskrankheiten werden Vernetzungsprojekte innerhalb des Forschungsnetzes und ÖGD-Projekte, die aus dem ÖGD und dem Veterinärwesen heraus beantragt werden, gefördert. Neben Forschungskooperationen innerhalb Deutschlands findet im Forschungsnetz die Vernetzung auch international statt - beispielsweise durch geförderte Forschungsaufenthalte im Ausland.